| Autor |
Nachricht |
|
Verfasst am: 09. 06. 2011 [09:40]
|
|
denjokaki
Dennis
Themenersteller
Dabei seit: 22.08.2008
Beiträge: 104
|
Hallo Leute,
ich habe das Problem (wie viele andere auch) dass ich die Terminänderung für Übung 4 nicht mitbekommen habe. Ich weiß, dass es mühselig ist sich hinzusetzen und das hier hochzuladen, aber es wäre trotzdem eine super Sache und Hilfe... es wäre quasi eine Art Altruismus
Danke schon mal!
|
|
Verfasst am: 09. 06. 2011 [17:09]
|
|
wwkiel
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 41
|
Ich möchte mich da gerne anschließen. Es wäre super, wenn uns jemand weiterhelfen könnte. Vielen Dank!
|
|
Verfasst am: 12. 06. 2011 [19:54]
|
|
wwkiel
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 41
|
Bitte, bitte, bitte...
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [11:53]
|
|
ginaVWL
Gina-Lisa Mauersberger
Dabei seit: 10.04.2011
Beiträge: 25
|
Aufgabe 4.1
a)
Es gibt zwei Möglichkeiten der Armut, nämlich die absolute Armut, welche sich am physischen Existenzminimum (z.B. ein Dollar pro Tag) orientiert, und es gibt die relative Armut, die sich an gesellschaftlichen Mindeststandards orientiert.
Beim Armuts-und Reichtumsbericht handelt es sich um ein relatives Konzept, denn es orientiert sich an der Armutsgrenze (Armutsrisikoquote).
Die Eigenschaft des realtiven Armutskonzepts ist, dass sich die realtive Armut nicht ändert, wenn sich alle Einkommen und damit die Armutsgrenze um einen proportionalen Faktor (größer Null) ändert.
b)
Ein relatives Konzept sagt wenig über den tatsächlichen Lebensstandard aus:
Bei einem Anstieg aller Einkommen sind nach dem Anstieg immer noch genauso viele Menschen arm wie vorher.
Die Armuts-und Verteilungsproblematik werden miteinander vermischt.
Die Intensität der Armut (Wie arm sind die Armen?) und das Ausmaß der Armut (Wieviele Menschen sind arm?) werden miteinander vermischt. Das hat zur Folge, dass das Maß den selben Wert annimmt, egal ob die Armen alle sehr weit oder nur sehr knapp unterhalb der Armutsgrenze liegen.
In Entwicklungsländern ist ein absolutes Konzept vorzuziehen, um sicher zustellen, dass Haushalte mit Einkommen oberhalb der Armutsgrenze ihren Mindestbedarf tatsächlich decken können.
c)
Armutsgrenze=Armutsrisikoquote
Armustsrisikoquote: 60% des Median der Nettoäquivalenzeinkommen
Berechnung der Armutsgrenze in Deutschland:
1. Ermittlung der Haushaltsnettoeinkommen (=Haushaltsbruttoeinkommen+Transfers-Beiträge zur Sozialversicherung-Steuern)
2. Haushaltsnettoeinkommen mit einer Äquivalenzskala (z.B. modifizierte OECD-Skala) bedarfsgewichten
3. Median der Nettoäquivalenzeinkommen ermitteln
4. Davon 60% ermitteln
d)
Median: Sortiere die nettoäquivalenten Einkommen der Höhe nach aufsteigend. Der Median teilt die Einkommensverteilung in zwei gleich große Teile.
Arithmetisches Mittel: Mittelwert der Einkommensverteilung
Frage: Welche Entwicklung der Armutsgrenze ist zu erwarten?
Überlegung: In OECD-Staaten ist der Median kleiner als das arithmetische Mittel, weil das arithmetische Mittel sensitiver gegenüber Ausreißern (in OECD-Staaten sind dies hohe Einkommen) reagiert.
Fazit: Beim Übergang vom arithmetischen Mittel zum Median sinkt die Armutsrisikoquote und somit auch die gemessene Armut!
Wenn die reichsten 5% der Bevölkerung das Land verlassen, dann fällt das arithmetische Mittel stärker als der Median, da das arithmetische Mittel sensitiv auf Ausreißer reagiert (hohe Einkommen verzerren das arithmetische Mittel). Insgesamt würde also die gemessene Armut sinken.
e)
Es lässt sich erkennen, dass nach den Daten des zweiten Armuts-und Reichtumsbericht der Bundesregierung die Armut in Deutschland ansteigt.
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [12:31]
|
|
ginaVWL
Gina-Lisa Mauersberger
Dabei seit: 10.04.2011
Beiträge: 25
|
Aufgabe 4.2
a)
Die Armutslücke (englisch: Poverty-Gap) misst wie arm die Armen sind:
GA= Summe von i=1 bis j für (A-yi)/A
=> GA= Summe von i=1 bis j für 1-(yi/A)
Interpretation: Die Poverty-Gap misst die Summe der relativen Abstände, die die Einkommen der Armen zur Armutsgrenze haben. Die Poverty-Gap gibt an, wie viel Einkommen relativ zur Armutsgrenze benötigt wird, um die Armut vollständig zu beseitigen.
Im Armuts-und Reichtumsbericht der Bundesregierung wird die Armutslücke wie folgt berechnet:
GA(Y)= (Armutsgrenze-Nettoäquivalenzeinkommen der Armen)/Armutgrenze)
=> GA(Y)= (Armutsgrenze-Median)/Armutsgrenze
b)
Armutsrisikoquote: Sie gibt nur Aufschluss darüber wer, und damit auch wie viele, innerhalb einer Volkswirtschaft als arm angesehen werden.
Armutslücke: Sie gibt nur Aufschluss darüber, wie weit die Einkommen der Armutsrisikobevölkerung unter der jeweiligen Grenze liegen => Armutsintensität
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [13:06]
|
|
ginaVWL
Gina-Lisa Mauersberger
Dabei seit: 10.04.2011
Beiträge: 25
|
Aufgabe 4.3
a)
Fa;alpha(Y)= Summe von i=1 bis j für (1-(yi/A))^alpha
Für alpha=1 entspricht das Fostersche Armutsmaß der Poverty-Gap (Armutslücke).
Für alpha=0 entspricht das Fostersche Armutsmaß dem Headcount-Index.
Für alpha>1 erhalten sehr arme Personen umso mehr Gewichtung als weniger arme Personen je größer alpha ist.
Land 0: müh= Summe Y0/Anzahl Y0=(5+15+25+55)/4=25
A=0.5*müh=0.5*25=12.5
F0=(1-(5/12.5))^1=(1-0.4)^1=0.6=60%
Land 1: müh= Summe Y1/Anzahl Y1=(10+15+25+50)/4=25
A=0.5*müh=0.5*25=12.5
F1=(1-(10/12.5))^1=0.2=20%
b)
Am stärksten ist die Armutsintensität in Land 0 (3mal höher als in Land 1), da hier das Einkommen des Ärmsten nur halb so hoch ist wie das Einkommen des Ärmsten in Land 1 (Land0:5 ;Land1:10).
Da alpha=1 ist (Foster-Maß=Armustlücke) würde in Land 0 60% der Armutsgrenze benötigt, um die Armut vollständig zu beseitigen.
c)
Interpretation von alpha: Maß für die Armutsaversion. Je größer alpha, desto mehr relatives Gewicht erhalten bei der Armutsmessung diejenigen Wirtschaftssubjekte mit sehr geringen Einkommen. Und zwar relativ zu denjenigen, die zwar arm sind, aber näher an der Armutsgrenze liegen.
Fazit: Armut sinkt zwar wenn alpha stiegt, aber in Land 0 würde die Armut relativ stärker ausfallen als in Land 1.
Beispiel: Erhöhung von alpha auf 2 für Aufgabenteil a
=> F0=(1-(5/12.5))^2=0.36=36%
F1=(1-(10/12.5))^2=0.04=4%
=> Jetzt ist die Armutsintensität in Land 0 9mal so hoch wie in Land 1
[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.2011 um 13:07.]
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [13:08]
|
|
wwkiel
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 41
|
VIELEN VIELEN VIELEN VIELEN DANK!!!! Das ist sooo toll! Ein ganz großes Lob für deine super Unterstütung!!!!
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [13:40]
|
|
ginaVWL
Gina-Lisa Mauersberger
Dabei seit: 10.04.2011
Beiträge: 25
|
Bitte bitte, hab ich doch gerne gemacht. Hat bloß solange mit der Antwort gedauert da für mich der Kauf einens neuen Bikinins einen höheren Nutzen hatte
|
|
Verfasst am: 13. 06. 2011 [22:00]
|
|
denjokaki
Dennis
Themenersteller
Dabei seit: 22.08.2008
Beiträge: 104
|
hahaha das ist ja süß ... .... vielen lieben dank... klasse, dass es noch einige gibt, die sich die mühe machen auszuhelfen! danke
|
|
Verfasst am: 14. 06. 2011 [08:52]
|
|
lalelu
Dabei seit: 22.03.2011
Beiträge: 18
|
kann mir bitte jemand das Passwort schicken
Danke
|