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Umweltbewertung

Autor Nachricht
Verfasst am: 10. 10. 2010 [17:51]
Alron Mcbong
Dabei seit: 12.04.2006
Beiträge: 35
Als misspecification verstehe ich so, daß es zu bias kommt, weil man das Szenario oder auch andere komponenten der befragung, z.b: das Zahlungsmittel falsch erklärt hat!

Haste mal die Übungsaufgaben durchgearbeitet?
Finde die gar nicht so easy!
Also ich schreibe mal, was mir ad hoc dazu eingefallen ist:

Zu 1: Strategisches Verhalte: Versuchen den Interviewer zu beeindrucken; das Ergebnis beeinflussen
Zustimmen: Annahme über erwartetes Verhalten; Ermüdung..

Bei strategischem verhalten solche sachen, wie politische Richtung abfragen oder Einkommensunabhängige zahlungsbereitschaften

Bei Zustimmung: ?

zu 2: Neoklassisvche Antwort: Angebot kleiner Nachfrage, da knappe Ressource! Griechen: Subjektive Bewertung

zu 3: Preise der Häuser vergleichen und effekt der entfernung zum Erholungsgebieten ableiten!?
Oder wie soll man das machen?

zu 4:schwache Komplementarität:
Also da weiß ich nicht so recht! Schwache komplementarität bei schätzung des wertes anhand von indikatoren, wie es zum beispiel bei Contingen Value Method der fall ist (also wie z.B. bei dem Beispiel der Exxon Valdes...anhand der Wasservögel), würde nicht möglich sein, oder was meinst du aal?!
Also müsste man bei schwacher komplementarität auf indirekte Methoden gehen???
Weisst du da mehr?


Gruß

PS: Aal....du hast doch Risk und entrepreneur geschrieben, oder!? Weisst du, ob mal als Dipl. den Nachschreiber schreiben darf!?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.2010 um 17:53.]
Verfasst am: 10. 10. 2010 [18:36]
aal
Dabei seit: 10.11.2006
Beiträge: 234
Alron Mcbong schrieb:

PS: Aal....du hast doch Risk und entrepreneur geschrieben, oder!? Weisst du, ob mal als Dipl. den Nachschreiber schreiben darf!?


gut , dass du das mal versucht hast, hab jetzt leider grad keine Zeit das durchzugehen, mach ich dann nachher vermutlich.

Kurz zu Risk & Entre, ich meine sie hatte gesagt man darf den Nachschreiber auch als Diplomer machen, ABER du musst beim ersten Termin da gewesen sein. (also angemeldet in jedem Fall, durchstreichen weiß ich nicht)

so dann meld ich mich nachher nochmal.
Verfasst am: 10. 10. 2010 [18:42]
Alron Mcbong
Dabei seit: 12.04.2006
Beiträge: 35
aal schrieb:

Alron Mcbong schrieb:

PS: Aal....du hast doch Risk und entrepreneur geschrieben, oder!? Weisst du, ob mal als Dipl. den Nachschreiber schreiben darf!?


gut , dass du das mal versucht hast, hab jetzt leider grad keine Zeit das durchzugehen, mach ich dann nachher vermutlich.

Kurz zu Risk & Entre, ich meine sie hatte gesagt man darf den Nachschreiber auch als Diplomer machen, ABER du musst beim ersten Termin da gewesen sein. (also angemeldet in jedem Fall, durchstreichen weiß ich nicht)

so dann meld ich mich nachher nochmal.

War weder angemeldet noch habe ich durchgestrichen! Werde morgen mal persönlich bei ihr vorbeischauen! icon_wink.gif

dann bin ich mal auf deine Lösungsvorschläge gespannt!
Verfasst am: 11. 10. 2010 [14:26]
aal
Dabei seit: 10.11.2006
Beiträge: 234
Alron Mcbong schrieb:

Als misspecification verstehe ich so, daß es zu bias kommt, weil man das Szenario oder auch andere komponenten der befragung, z.b: das Zahlungsmittel falsch erklärt hat!
ok klingt ganz gut, also Missverständnisse stehen im Vordergrund

Zu 1: Strategisches Verhalte: Versuchen den Interviewer zu beeindrucken; das Ergebnis beeinflussen
Zustimmen: Annahme über erwartetes Verhalten; Ermüdung..

ich habs ein wenig anders unterteilt:
Anreizverzerrungen:
generell: Interviewte gibt absichtlich Falschantworten, aus verschiedenen Gründen.
1. Strategisch: sieht Vorteile in einer Falschantwort für sich selbst, versucht das Ergebnis zu beeinflussen ->(finde ich gut) (eventuell monetär, free-rider oder ökologisch, wenn der gesamte WTP höher ist wird eher etwas getan usw., aber das ist hypothetisch von mir icon_wink.gif )

2. Zustimmung: Interviewte will dem Erwarteten entsprechen und versucht möglichst konform zu antworten.
Interviewte will den Interviewer durch seine Antworten beeindrucken.

3. Protestvotes


Bei strategischem verhalten solche sachen, wie politische Richtung abfragen oder Einkommensunabhängige zahlungsbereitschaften [color=red] klingt gut, da weiß ich auch nicht mehr


Bei Zustimmung: Fragen so neutral gestalten, dass neben der möglichen Gesellschaftlichen Meinung, kein weiterer Anlass besteht eine "Norm" zu erwarten.
Beim Interviewer muss natürlich drauf geachtet werden, dass dieser keinerlei Aufschluss über das Erwünschenswerte oder seine eigenen Präferenzen gibt.

Aber verhindern kann man diesen Bias nie, weil jeder Interviewte eine Ansicht zu der öffentlichen oder Allgemeinen Meinung von Etwas hat und diese eventuell auch von seinem Gegenüber annimmt dieser vertritt eine bestimmte Meinung. Sowas wie, man weiß die Allgemeinheit ist gegen Umweltverpestung als reines Standing.


zu 2: Neoklassisvche Antwort: Angebot kleiner Nachfrage, da knappe Ressource! Griechen: Subjektive Bewertung
ja vom Prinzip hab ich das Gleiche
zu 3: Preise der Häuser vergleichen und effekt der entfernung zum Erholungsgebieten ableiten!?
Oder wie soll man das machen?

ersteinmal könnte ich das auch nicht gut beantworten, aber die häuser im skript hab ich nur als Beispiel gesehen:
Jetzt wo ich deine Idee das 2. mal lese finde ich die gar nicht mal so verkehrt. Man könnte dann sozusagen das Erholungsgebiet als ein positives Charakteristikum nehmen ( wie z.B reine Luft, Naturbelassenheit) und sagen, die Hauspreise sind höher je näher man an solchen Erholungsgebieten wohnt. Vielleicht is das sogar ne gute Möglichkeit. Man müsste eventuell nur die Häuser durch was anderes ersetzen, aber da fällt mir grad auch nichts ein


zu 4:schwache Komplementarität:
Also da weiß ich nicht so recht! Schwache komplementarität bei schätzung des wertes anhand von indikatoren, wie es zum beispiel bei Contingen Value Method der fall ist (also wie z.B. bei dem Beispiel der Exxon Valdes...anhand der Wasservögel), würde nicht möglich sein, oder was meinst du aal?!
Also müsste man bei schwacher komplementarität auf indirekte Methoden gehen???
Weisst du da mehr?
hm Exxon Valdes und schwache Kompl. hab ich noch nich in Zusammenhang gebracht, muss ich nochmal ins skript schauen....

ich hab erstmal generell Komplementarität erklärt um dann darauf hinzuweisen, dass schwache kompl. nötig ist bei Schätung von WTP für Änderungen in q, da sonst bei starker Kompl. ein Problem besteht, wenn Marktgut unwichtig ist automatisch auch das Umweltgut unwichtig und eventuell sogar eine Nullnachfrage nach dem Umweltgut q und daher auch keine WTP mehr, aber nur aufgrund des Komplementären Gutes.
Also die Messung wäre dann schlichtweg falsch, weil es nicht das Umweltgut ist, was die WTP bestimmt hat sondern das Marktgut, daher muss im vorhinein darauf geachtet werden, dass die Güter schwache Kompl. haben, um solche Probleme zu verhindern.



ja finde offene Fragen generell auch immer recht schwierig passend zu beantworten, Antworten s.o.

Gruß


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